Reduktion des Energiebedarfes

Da die (subklinische) Ketose der Milchkuh pp durch den Energiemangel (negative Energiebilanz) mit einsetzender Laktation hervorgerufen wird, bedingt eine Verringerung der Milchleistung auch eine Verringerung der Ketose-Inzidenz.

Minderung des Ketoserisikos 16:

  • Reduzierung der Melkfrequenz,
  • Verkürzung der Trockenstehphase oder
  • „Durchmelken“

Eine Supplementierung des Futters mit konjugierten Linolsäuren (CLA) reduziert selektiv den Milchfettgehalt (11). Da Milchfett der Inhaltsstoff mit dem höchsten Energiegehalt ist vermindert seine Reduktion somit die negative Energiebilanz hochlaktierender Kühe. 11

Senkung der energieabgabe mit der Milch

Trockenstehperiiode kürzen (bis min. 30d), nur bei multiparen Kühe sinnvoll

  • senkt mastitisrisiko
  • senkt energieleistung in Hochlaktation und damit senkt Ketoserisiko
  • kaum “Nettoverlust” von Milch
  • Pansen bleibt besser adaptiert (keine Far-off-Fütterung)
  • teilweise verbesserte Fruchtbarkeit

Konjugierte Lenolsäure (CLA)

  • natürlicherweise bei Pansenazidose
  • Zufütterung pansengeschützter CLA: Milchfett ↓

Melkfrequenz in Hochlaktation

  • Milchleistung ↓

* Siehe auch Referenzseite

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